Kuretake Gansai Tambi Aquarellfarbe No.51 SAP GREEN LIGHT
Kuretake Gansai Tambi No. 51 Sap Green Light ist ein helles, frisches Gelbgrün – von Hand in Japan gegossen, in einem großzügig bemessenen Napf. Die Farbe basiert auf Pigmenten (PY3, PY55, PG7) in einer wasserverdünnbaren Bindung und verhält sich anders als klassische europäische Aquarellfarben: von Haus aus deckend und intensiv, mit viel Wasser zu transparenten Lasuren aufschließbar.
Besonderheiten
- Traditionelle japanische Herstellung: Jeder Napf wird in Japan von Hand gegossen – das Ergebnis ist eine cremig-weiche, gleichmäßige Farbmasse, die sich mit dem Pinsel direkt und gleichmäßig anlösen lässt.
- Großer Napf (48 × 28 mm): Das ungewöhnlich breite Format erlaubt volle Pinselbreiten und zügiges Arbeiten auf großen Flächen – kein vorsichtiges Kratzen an kleinen Halbkuchen.
- Pigmentbasiert, ungiftig, lichtecht: Die Farbe besteht aus Pigmenten auf Wasserbasis (PY3, PY55, PG7). Solange sie nicht stark verdünnt aufgetragen wird, bleibt die Lichtbeständigkeit erhalten – je mehr Wasser, desto transparenter, aber auch etwas weniger lichtstabil.
- Variables Deckvermögen: Mit wenig Wasser ergibt Sap Green Light einen sattgrünen, leicht opaken Auftrag; mit viel Wasser entsteht ein zarter, transparenter Gelbgrün-Schleier – beides aus demselben Napf.
- Sehr gut mischbar: Die cremig-weiche Konsistenz erlaubt sauberes Mischen direkt auf der Palette; Übergänge auf feuchtem Papier laufen weich und gleichmäßig ineinander.
- Einzeln erhältlich: Als Einzelfarbe lässt sich No. 51 gezielt in eine bestehende Palette integrieren oder ein aufgebrauchter Napf eines Sets ersetzen.
Anwendung & Tipps
- Botanische Illustration: Sap Green Light eignet sich als Basiston für Blätter, Stängel und zartes Blattwerk – mit viel Wasser als heller Hintergrundton, unverdünnt als satte Schattierung.
- Aquarell-Lettering und Handlettering: Die Farbe läuft in einem gut gefüllten Wasserpinsel gleichmäßig und lässt sich auch für Pinselkalligraphie einsetzen – der Farbton bleibt auch in dünnen Strichen präsent.
- Layering und Lasurtechnik: Da sich bereits getrocknete Schichten mit Feuchtigkeit wieder anlösen, entstehen beim Überarbeiten fließende Übergänge. Das erfordert etwas Übung, eröffnet aber reizvolle Farbverläufe.
- Sumi-e und ostasiatische Malerei: Gansai-Farben entstammen derselben Tradition wie Tusch- und Sumi-e-Malerei; No. 51 ergänzt monochrome Tuschezeichnungen als farbiges Akzent-Wash.
- Papierempfehlung: Auf glattem, tintenfestem Aquarellpapier mit ausreichendem Grammaturgewicht (300 g/m²) bleibt die Farbe gut auf der Oberfläche und lässt sich noch nass in nass verschieben. Dünnere Papiere wellen sich stärker.
- Reinigung: Der Napf lässt sich nach der Arbeit mit einem feuchten Tuch abwischen und trocknet zum nächsten Gebrauch wieder durch – keine zusätzlichen Pflegeschritte notwendig.
Für Aquarell-Enthusiasten
Das Pigmentprofil von No. 51 setzt sich aus PY3 (Arylid Yellow G), PY55 und PG7 (Phthalocyaningrün) zusammen – eine Mischung, die einen klaren, gelblich-frischen Grünton mit guter Farbkraft ergibt. PG7 ist einer der lichtbeständigsten und reintonigsten Grünpigmente überhaupt; PY3 und PY55 schieben den Ton ins Helle und Warme. Im Vergleich zu No. 53 Sap Green (mit PY42 als erdiger Komponente) wirkt No. 51 deutlich frischer und weniger geerdet – ein direktes Frühlings- oder Pflanzgrün ohne Olive-Stich. Die wasserlösliche Harzbindung, die Kuretake einsetzt, trägt nach dem Trocknen zu einem leichten Oberflächenglanz bei, der die Leuchtkraft der Pigmente unterstützt.
Technische Daten
| Serie: | Gansai Tambi |
| Farbe / Nummer: | No. 51 Sap Green Light |
| Pigmente: | PY3, PY55, PG7 |
| Form: | Fester Aquarellnapf (Pan) |
| Napfgröße: | 48 × 28 mm |
| Bindemittel: | Wasserlösliches Harz |
| Lichtechtheit: | Lichtecht (pigmentbasiert; nimmt mit steigendem Wasseranteil ab) |
| Ungiftig: | Ja |
| Herkunft: | Japan (handgegossen) |
| Lieferumfang: | 1 Einzelnapf |