Blackwing Spitzer Two-Step schwarz
Der Blackwing Two-Step Long Point Spitzer ist ein zweistufiger Anspitzer aus mattschwarzem Kunststoff mit gummierter Oberfläche. Das Prinzip: Das erste Loch schält das Holz zurück, das zweite spitzt den Graphitkern separat – so entsteht eine lange, präzise Spitze, wie sie ein konventioneller Einloch-Anspitzer nicht erzeugen kann. Die Klinge kommt aus Deutschland, der Spitzer selbst aus den USA.
Besonderheiten
- Zweistufiger Anspitzprozess: Loch 1 arbeitet das Holz zurück, Loch 2 schärft den Graphitkern gezielt nach – das Ergebnis ist eine gleichmäßig lange, fein auslaufende Spitze, die beim einmaligen Anspitzen kaum zu erzielen ist.
- Stahlklinge aus Deutschland: Die Klinge ist sehr scharf und erzeugt dünne, saubere Späne statt grober Abbrüche – der Kern bleibt dabei stabil und bricht nicht aus.
- Gummierte Mattoberfläche: Das matte Schwarz liegt rutschfest in der Hand, auch wenn Holzspäne oder etwas Graphitstaub an den Fingern kleben.
- Integrierter Auffangbehälter: Fasst die Späne von bis zu drei frischen Anspitzvorgängen, bevor er geleert werden muss – kompakt genug für Schreibtisch oder Tasche.
- Kompaktes Format: Ca. 54 × 30 × 23 mm – passt in jede Stifttasche und ergänzt das Blackwing-Sortiment optisch stimmig.
Anwendung & Tipps
- Reihenfolge einhalten: Erst Loch 1 benutzen, bis das Holz ausreichend zurückgeschält ist, dann mit Loch 2 den Graphitkern nachschärfen – nicht umgekehrt, sonst bricht die Spitze leicht aus.
- Für weiche Kerne (B bis 6B): Die lange Spitze empfiehlt sich besonders für Skizzen und Zeichnungen, bei denen der Strich in der Breite variiert werden soll – Graphit auf Papier, Finger kippen, Linie wird breiter.
- Für harte Kerne (H bis 2H): Die fein auslaufende Spitze hält länger und erlaubt präzises Schreiben oder technisches Zeichnen, ohne häufig nachschärfen zu müssen.
- Standarddurchmesser: Geeignet für Bleistifte im Standard-Durchmesser (ca. 7 mm), also Blackwing-Bleistifte und die meisten gängigen Holzbleistifte.
- Behälter leeren, bevor er voll ist: Ein prall gefüllter Behälter kann dazu führen, dass Späne gegen die Klinge drücken und das Anspitzergebnis leidet – nach etwa drei Anspitzvorgängen leeren.
Für Zeichner- und Schreibgerät-Enthusiasten
Der zweistufige Prozess ist kein Marketing-Merkmal, sondern löst ein echtes mechanisches Problem: Bei langen Spitzen muss der Graphitkern deutlich weiter aus dem Holz herausragen als bei Standardspitzen. Schleift man beides gleichzeitig in einem Winkel, bricht der Kern unter dem Druck der Klinge häufig aus – besonders bei weichen, graphitreichen Minen. Die Trennung in zwei Winkel (Holz flacher, Graphit steiler) minimiert genau diesen Bruch. Die deutschen Stahlklingen sind für diesen Spitzer wichtig: Nur eine wirklich scharfe Klinge erzeugt die papierdünnen Späne, die im Bildbeschrieb erwähnt werden – stumpfe Klingen würden den Kern durch Druck statt durch Schnitt bearbeiten und die Spitze destabilisieren.
Technische Daten
| Modell: | Two-Step Long Point Spitzer |
| Farbe / Oberfläche: | Mattschwarz, gummiert |
| Material Gehäuse: | Kunststoff |
| Material Klinge: | Stahl, gefertigt in Deutschland |
| Maße: | ca. 54 × 30 × 23 mm |
| Behälterkapazität: | ca. 3 Anspitzvorgänge |
| Herkunft: | USA (Klinge: Deutschland) |
| Lieferumfang: | 1 Anspitzer |