Postalco Story
Postalco wurde im Jahr 2000 in Brooklyn, New York von Mike Abelson und Yuri Abelson Shimizu gegründet, bevor sich das Studio wenige Jahre später dauerhaft in Tokio, Japan niederließ. Beide Gründer sind Absolventen des ArtCenter College of Design und verbindet die Überzeugung, dass gutes Design nicht aus Trends entsteht, sondern aus langfristiger Nutzung. Ihr Ansatz versteht Gestaltung als kulturelle Praxis, bei der Funktion, Material und Zeit gleichwertig sind. Die intensive Auseinandersetzung mit japanischen Alltagsobjekten – und der Frage, warum viele von ihnen über Jahrzehnte funktionieren, ohne an Relevanz zu verlieren – prägte die Ausrichtung von Postalco entscheidend.
Der Name & Ursprung ist eng mit der frühen Geschichte verbunden: „postal“ verweist auf Mike Abelsons langjährige Faszination für Postsysteme, Umschläge und Organisationsformen – Strukturen, die weltweit ähnlich funktionieren und dennoch kulturell geprägt sind. „co.“ steht für Zusammenarbeit, ein zentrales Prinzip von Postalco. Von Beginn an arbeitete das Studio mit Papiermühlen, Webereien und Gerbereien zusammen, deren Wissen teils über Generationen weitergegeben wurde und normalerweise kaum nach außen dringt.
Die Gründer: Mike Abelson, ursprünglich aus den USA, bringt eine analytische, nutzungsorientierte Perspektive in den Entwurfsprozess ein. Produkte entstehen bei ihm aus Beobachtung, Prototyping und wiederholtem Testen im Alltag. Yuri Abelson Shimizu, in Japan aufgewachsen und mit einem Hintergrund in Grafik- und Kommunikationsdesign, prägt die visuelle Klarheit, das Storytelling und die konzeptionelle Tiefe der Marke. Das Spannungsfeld ihrer unterschiedlichen kulturellen und gestalterischen Prägungen bildet das Fundament von Postalco.
Entwicklung & Meilensteine: Bekannt wurde Postalco zunächst durch eigens entwickelte Notizbücher und Organisationsprodukte, die sich vollständig flach öffnen lassen – ein Detail, das aus intensiver Nutzung und nicht aus Marketingüberlegungen entstand. Es folgten Taschen, Textilien und Gebrauchsobjekte, deren Schnitte und Details aus dem Arbeitsalltag von Fotografen, Designern und Reisenden abgeleitet wurden. Viele Produkte bleiben über Jahre nahezu unverändert im Sortiment – ein bewusster Gegenentwurf zur schnelllebigen Designindustrie.
Interessante Fakten: Postalco testet neue Materialien oft über lange Zeit intern, bevor sie in die Kollektion aufgenommen werden; manche Stoffe wurden ursprünglich ausschließlich für den Eigengebrauch entwickelt. Patina wird dabei als Teil der Produktbiografie verstanden – Kratzer, Falten oder Verfärbungen gelten als sichtbare Spuren der Nutzung. In diesem Sinne versteht sich Postalco weniger als klassische Marke, sondern als fortlaufendes Archiv des Alltags, in dem Objekte Erfahrungen sammeln dürfen.
Postalco wurde im Jahr 2000 in Brooklyn, New York von Mike Abelson und Yuri Abelson Shimizu gegründet, bevor sich das Studio wenige Jahre später dauerhaft in Tokio, Japan niederließ. Beide Gründer sind Absolventen des ArtCenter College of Design und verbindet die Überzeugung, dass gutes Design nicht aus Trends entsteht, sondern aus langfristiger Nutzung. Ihr Ansatz versteht Gestaltung als kulturelle Praxis, bei der Funktion, Material und Zeit gleichwertig sind. Die intensive Auseinandersetzung mit japanischen Alltagsobjekten – und der Frage, warum viele von ihnen über Jahrzehnte funktionieren, ohne an Relevanz zu verlieren – prägte die Ausrichtung von Postalco entscheidend.
Der Name & Ursprung ist eng mit der frühen Geschichte verbunden: „postal“ verweist auf Mike Abelsons langjährige Faszination für Postsysteme, Umschläge und Organisationsformen – Strukturen, die weltweit ähnlich funktionieren und dennoch kulturell geprägt sind. „co.“ steht für Zusammenarbeit, ein zentrales Prinzip von Postalco. Von Beginn an arbeitete das Studio mit Papiermühlen, Webereien und Gerbereien zusammen, deren Wissen teils über Generationen weitergegeben wurde und normalerweise kaum nach außen dringt.
Die Gründer: Mike Abelson, ursprünglich aus den USA, bringt eine analytische, nutzungsorientierte Perspektive in den Entwurfsprozess ein. Produkte entstehen bei ihm aus Beobachtung, Prototyping und wiederholtem Testen im Alltag. Yuri Abelson Shimizu, in Japan aufgewachsen und mit einem Hintergrund in Grafik- und Kommunikationsdesign, prägt die visuelle Klarheit, das Storytelling und die konzeptionelle Tiefe der Marke. Das Spannungsfeld ihrer unterschiedlichen kulturellen und gestalterischen Prägungen bildet das Fundament von Postalco.
Entwicklung & Meilensteine: Bekannt wurde Postalco zunächst durch eigens entwickelte Notizbücher und Organisationsprodukte, die sich vollständig flach öffnen lassen – ein Detail, das aus intensiver Nutzung und nicht aus Marketingüberlegungen entstand. Es folgten Taschen, Textilien und Gebrauchsobjekte, deren Schnitte und Details aus dem Arbeitsalltag von Fotografen, Designern und Reisenden abgeleitet wurden. Viele Produkte bleiben über Jahre nahezu unverändert im Sortiment – ein bewusster Gegenentwurf zur schnelllebigen Designindustrie.
Interessante Fakten: Postalco testet neue Materialien oft über lange Zeit intern, bevor sie in die Kollektion aufgenommen werden; manche Stoffe wurden ursprünglich ausschließlich für den Eigengebrauch entwickelt. Patina wird dabei als Teil der Produktbiografie verstanden – Kratzer, Falten oder Verfärbungen gelten als sichtbare Spuren der Nutzung. In diesem Sinne versteht sich Postalco weniger als klassische Marke, sondern als fortlaufendes Archiv des Alltags, in dem Objekte Erfahrungen sammeln dürfen.