Kuretake Gansai Tambi Aquarellfarbe No.18 PALE PINK
Pale Pink (No. 18) ist ein gedämpftes, milchig-weiches Rosa aus der Gansai-Tambi-Serie von Kuretake – handgefertigte japanische Aquarellfarben in fester Napfform, die auf wasserbasierten Pigmenten beruhen. Die Farbe liegt pigmentiert genug vor, um satt aufgetragen zu werden, bleibt dabei aber in ihrem Charakter zart und hell: ein Ton, der sich zwischen sachtem Pastellschimmer und cremigem Weiß-Rosa bewegt. Das Näpfchen lässt sich sowohl mit weichen Rundpinseln als auch mit breiten Flachpinseln aktivieren.
Besonderheiten
- Wasserbasierende Pigmentfarbe, handgefertigt in Japan: Kuretake schöpft dabei aus über 100 Jahren Erfahrung in der Tusche- und Farbherstellung – das Ergebnis ist eine cremig-weiche Konsistenz, die sich auf dem Pinsel gleichmäßig verteilt, ohne zu verklumpen.
- Deckkraft variabel durch Wasseranteil: Wenig Wasser → opake, gouache-ähnliche Fläche; viel Wasser → transparente, lasierte Schicht. Pale Pink No. 18 funktioniert in beiden Modi: als samtiger Lasurton für Hintergründe ebenso wie als deckende Pastellfläche für Illustrationen.
- Großes Näpfchen (ca. 48 × 28 mm): Die überdurchschnittliche Näpfchengröße erlaubt das Einsetzen breiter Pinsel, ohne ständig am Rand zu kratzen – praktisch für flächige Farbaufträge und Farbmischungen direkt im Napf.
- Pigmentzusammensetzung No. 18: SCARLET 215, PY3 (Arylid-Gelb) und PW6 (Titanweiß) – der Weißanteil gibt dem Rosa seine Blässe und Pastell-Qualität, während die Kombination aus Rot- und Gelbpigment den Ton warm hält, ohne ins Kühle zu kippen.
- Lichtecht: Als pigmentbasierte Farbe ist Pale Pink lichtbeständig; bei stark verdünnten Lasuren nimmt die Lichtechtheit naturgemäß ab.
- Wiederaktivierbar nach dem Trocknen: Eingetrocknete Farbe im Näpfchen lässt sich jederzeit mit Wasser reaktivieren – kein Verschlussdeckel notwendig.
Anwendung & Tipps
- Illustration & Botanik: Pale Pink eignet sich für Kirschblüten, Rosenblätter und Pfingstrosenzeichnungen – als erste helle Lasur unter intensiveren Roséschichten aufgetragen, baut der Ton Tiefe auf, ohne zu überwältigen.
- Lettering & Kalligraphie: Mit einem Pinsel oder Pinselstift aus dem Näpfchen aktiviert, lässt sich Pale Pink für farbige Schriftzüge nutzen. Auf glattem, tintenfestem Papier läuft die Farbe sauber ein, ohne zu fließen.
- Mischen: Pale Pink verträgt sich gut mit anderen Gansai-Tambi-Tönen. Mit einem Hauch Korallrosa (z. B. No. 17 Coral Pink) wird der Ton wärmer; mit etwas mehr Wasser und Lavendelblau entsteht ein zart-lila Pastel-Lila.
- Sumi-e & Skizzen: Für schnelle Skizzen im asiatisch-traditionellen Stil lässt sich das Näpfchen direkt mit dem feuchten Pinsel bearbeiten – die cremige Konsistenz gibt sofort Farbe ab, ohne ausgiebiges Einweichen.
- Papierwahl: Auf glattem, kalandriertem Papier wirkt Pale Pink besonders zart und eben. Auf rauem Aquarellpapier zeigt der Ton eine leicht granulierte Textur, die dem Malgrund mehr Lebendigkeit verleiht.
Für Aquarell-Enthusiasten
Die Pigmentkombination aus SCARLET 215, PY3 und PW6 macht No. 18 Pale Pink zu einer opaken Pastellfarbe – der hohe Weißpigmentanteil (PW6, Titanweiß) ist der Grund, warum sich dieser Ton anders verhält als ein transparentes Aquarellrosa: Er lässt sich schlechter hintereinander lasieren als reine Transparentfarben, deckt aber sauber über trockene Unterschichten. Wer mit Pale Pink lasieren möchte, arbeitet am besten mit viel Wasser und lässt jede Schicht vollständig trocknen. Das Näpfchen misst ca. 48 × 28 mm und enthält rund 9 g Farbe – mehr Volumen als viele übliche Halbnapf-Formate, was die Farbe besonders ergiebig macht.
Technische Daten
| Serie: | Gansai Tambi |
| Farbe / Nummer: | Pale Pink / No. 18 |
| Form: | Farbnapf (Solid Pan) |
| Näpfchengröße: | ca. 48 × 28 mm |
| Füllmenge: | ca. 9 g |
| Pigmente: | SCARLET 215, PY3 (Arylid-Gelb), PW6 (Titanweiß) |
| Bindemittel / Basis: | Wasserbasis |
| Deckkraft: | variabel – opak (wenig Wasser) bis halbtransparent (viel Wasser) |
| Lichtechtheit: | lichtecht (pigmentbasiert) |
| Herkunft: | Hergestellt in Japan |
| Lieferumfang: | 1 Einzelnapf |